Realschule im Stiftland
Realschule im Stiftland

„Hilfen für Kinder und Erwachsene“ 

 

Großer Tag für die Realschule im Stiftland. Im Beisein aller Klassen- und Schulsprecher wurden jetzt 2400 Euro als Spendengelder an die Aktionen „Solidarität“, „Lichtblicke“ und „Feuerkinder“ gleichmäßig verteilt. Schulleiter Stephan Drexler (Mitte) überreichte die Gelder an die Damen, (rechts neben ihn) an Dr. Annemarie Schraml, Edith Lippert und Geroldine Ondrusek. Konrektor Reiner Summer (2. von links) wusste, dass die Realschule seit zwanzig Jahren mehr als 25000 Euro für diese Zwecke gespendet hat. (jr)                                                                             Bild: jr

 

 

Realschule im Stiftland spendet 2400 Euro – In 20 Jahren über 25000 Euro gespendet

Einmal mehr hat sich die Realschule im Stiftland als Gönner für Menschen gezeigt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Am Donnerstagvormittag überreichten die Klassen- und Schulsprecher, gemeinsam mit der Schulleitung, an drei Organisationen jeweils 800 Euro. Die insgesamt 2400 Euro sind der Erlös des letztjährigen Weihnachtsbasars. Konrektor Reiner Summer hatte genau nachgerechnet. In den vergangenen zwanzig Jahren hat die Realschule mehr als 25000 Euro an Spenden weitergeleitet.

Schulleiter und Rektor Stephan Drexler hatte zur Scheckübergabe ins Musikzimmer der Schule eingeladen. Als wichtige Stützen der Schule waren alle Klassen- und Schulsprecher mit eingeladen. Sie sollten als Multiplikatoren dienen, die ihren Mitschülern erzählen, welche drei Organisationen jeweils in den Genuss der Gelder kommen. Je 800 Euro erhielten Dr. Annemarie Schraml (Feuerkinder), Edith Lippert (Lichtblicke) und Geroldine Ondrusek (Solidarität). Alle drei Vertreterinnen der Organisationen stellten sich und ihre Arbeit vor. Geroldine Ondrusek berichtete in Wort und Bild über ihre Arbeit in Kenia und Ruanda. In Kenia wird ein Kinderheim unterstützt, in Ruanda zwei Projekte mit Pater Donko. Dort gibt es die Gelder für ein Kinderheim und ein Krankenhaus. Frau Ondrusek nannte es wichtig, dass die Kinder in Afrika in die Schule gehen. „Bildung ist die wichtigste Voraussetzung für ein besseres Leben“. Dr. Annemarie Schraml berichtete, dass sie seit genau zwanzig Jahren in Tansania Menschen operiert. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Beseitigung von Klumpfüßen, die sich Kinder oft bei der Zubereitung von Essen am offenen Feuer zuziehen. Bis zu dreimal im Jahr ist sie in Tansania, um zu operieren. Finanziert wird dies alles ausschließlich mit Spenden. „Wir brauchen im Jahr rund 150000 Euro. Dank der großartigen Unterstützung aus meiner Heimat ist dies möglich“. Dabei arbeiten Ärzte und Personal ausschließlich ehrenamtlich. Dr. Annemarie Schraml zeigte Bilder, wie die Leute in Tansania in ärmsten Verhältnissen hausen, Bilder, die nachdenklich machten. „Seit vergangenem Jahr bauen wir auch kleine Häuser für Familien“, sagte Dr. Schraml. Auch sie nannte es wichtig, dass Kinder zur Schule gehen. Am 17. Februar fliegt sie erneut nach Tansania. Edith Lippert berichtete nur kurz über ihre Aktion „Lichtblicke“, die seit fast nunmehr elf Jahren als Schirmherrin betreut. „Bei uns gibt es kein Bargeld, sondern nur Gutscheine“, klärte sie die Kinder über die Hilfe von Lichtblicke auf. Die Organisation hilft nur, wenn andere staatliche Hilfen nicht mehr einspringen. Alle drei Damen dankten den Schülern und der Schulleitung für ihre wertvolle Hilfe mit einem „Vergelt‘s Gott“.  (jr)

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