Realschule im Stiftland
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Körper und Geist in Bewegung

Der Bundesweite Vorlesetag an der Realschule im Stiftland

 

 

„Heute dürft ihr endlich nichts tun!“ – das waren die Begrüßungsworte des Direktors Stephan Drexler zum Bundesweiten Vorlesetag, der am 15.11. 2019 in der Realschule im Stiftland dieses Jahr stattfand.

Das Nichtstun begann für die Schüler an diesem etwas anderen Schultag bereits in der ersten Stunde mit einem Lesefrühstück. Die Fünft- und Sechstklässler stärkten ihren Geist mit einer entspannten Buchlektüre oder mit der tagesaktuellen Zeitung, die von DNT und der Frankenpost gesponsert wurde und die Schüler konnten dabei ihr mitgebrachtes Frühstück in aller Ruhe genießen.

Danach kam Bewegung ins Spiel, denn der diesjährige Bundesweite Vorlesetag stand unter dem Motto „Sport und Bewegung“. In der Sporthalle lauschten die jungen Zuhörer gespannt dem Finale des Vorlesewettbewerbs, den Paul Meyer aus der Klasse 6a vor Jonathan Rückl aus der Klasse 6b gewann. Auch die besten Balladenkisten, die die Fünftklässler in diesem Jahr zu Erich Kästners „Die Wälder schweigen“ gestalteten, wurden in der Sporthalle von der fachkundigen Jury prämiert.

Nach der Pause durchliefen die einzelnen Klassen vier Stationen. Felix Schmidkonz und Layla Liebold präsentierten die Station „Wörter in Bewegung“. Die beiden Schüler fungierten in diesem Jahr als ausgezeichnete Vorlesepaten und dabei begeisterte Felix mit dem unterhaltsamen Buch „Kannawoniwarsein“ und Layla las den jungen Zuhörern Auszüge aus Thomas Müllers Fußballbiographie vor. Bei den weiteren Stationen konnten die Schüler Lesezeichen aus alten Buchrücken basteln oder in einem zur Buchhandlung umfunktionierten Klassenzimmer in aktuellen Büchern zum Thema Sport schmökern. Die begehrteste Station – wie sollte es bei den sportbegeisterten Jungs anders sein – war natürlich die Bewegungsstation in der Sporthalle.

Ein rundum gelungener Vorlesetag, bei dem die Schüler Lesen und Bewegung im Miteinander erfuhren - stilles Zuhören, Schmökern, Fingerspitzenbewegung beim Basteln und Körperbewegung in der Turnhalle. Das hört sich eigentlich nicht unbedingt nach Nichtstun an. „Am besten hat mir am Vorlesetag gefallen, dass es keine Hausaufgaben gab“, das war eine häufige Antwort bei der abschließenden Reflexion. Also hatte Herr Drexler bei seiner Begrüßung doch Recht. „Heute dürft ihr endlich mal nichts tun!“

 

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