Realschule im Stiftland
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Europäische Fragen schülernah dargebracht

Schülerzeitung RiSS erhält Sonderpreis der Europäischen Kommission in Berlin

„Wir fahren mal eben schnell nach Berlin.“ Unter diesem Motto starteten die sieben Redakteure  der Schülerzeitung RiSS der Realschule Waldsassen in den vergangenen Montag. Ziel des Kurztrips war der Bundesrat in Berlin, wo an diesem Tag die besten Schülerzeitungen Deutschlands ausgezeichnet wurden. Dafür mussten die Preisträger allerdings früh aufstehen, bereits um 5.45Uhr startete der Bus an der Schule. Die Stimmung war dennoch ausgelassen, schließlich ist der Sonderpreis der Europäischen Kommission in Deutschland eine große Ehre für die Realschule und immerhin mit 500 Euro Preisgeld dotiert. In Berlin angekommen, blieb den Redakteuren und ihren Betreuungslehrkräften (Frau Karger-Hostalka, Frau Bösl) sogar noch etwas Zeit für Sightseeing am Holocaust-Denkmal, dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz, bevor es dann zum Check-In im Bundesrat ging.

Die Preisverleihung selbst fand im Plenarsaal des Bundesrats statt und umfasste ein buntes, abwechslungsreiches Programm. Erstes Highlight bildete die Moderation durch das „Wissen-macht-Ah“-Gesicht Ralph Caspers, der kurzweilig und jugendnah durch die Veranstaltung führte. Jazz- und Rockmusik der Berliner Band Raphy & Adry sowie Darbietungen der Breakdance-Gruppe „Rocking Skillz“ sorgten für Stimmung. Aber auch inhaltlich hatte der Nachmittag im Bundesrat einiges zu bieten. Stanislaw Tillich, Bundesratspräsident und Schirmherr des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder, betonte in einem Interview, wie wichtig Schülerzeitungen seien, „um junge Menschen auf den Umgang mit und die Suche nach Informationen vorzubereiten“. In unserer Gesellschaft werde es immer wichtiger, Informationen für die eigene Meinungsbildung zu gewichten und zu verarbeiten.

Zusätzlich wurde für die Preisträger jeweils eine Laudatio gehalten, in der die einzelnen Schülerzeitungen kurz vorgestellt und gewürdigt wurden. Helene Banner, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit in der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, hob hervor, dass die aktuelle Ausgabe der Riss europäische Fragen und Begriffe „vielfältig, sachlich und verständlich“ beantwortet und erklärt. Mit der großen Bandbreite an Beiträgen gebe RiSS seinen Lesern die Möglichkeit, auch die eigene Haltung bezüglich europäischer Werte wie Toleranz und Offenheit zu hinterfragen.

Ein gemeinsames Gruppenfoto und Einzelfotos mit den Laudatoren rundeten die Preisverleihung ab.

Und dann machten sich die Gewinner auch schon wieder auf den Nachhauseweg in das entfernte Waldsassen.

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