Realschule im Stiftland
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Vortrag des Motivationstrainers Matthias Herzog

Am vergangenen Donnerstag kam der Mentalcoach Matthias Herzog an die Realschule im Stiftland. Herzog zählt zu den Top 100 Speakern und zeigte, dass „Spaß Erfolg und Erfolg Spaß macht!“.

Während des Vormittages erfuhren alle Schüler anhand eines witzig unterhaltsamen Vortrages „Fit für den Schulalltag“, wie sie mehr aus ihrem Potenzial machen und zukünftig „spitze sind, wenn’s darauf ankommt“. Dabei ist die eigene Einstellung entscheidend, um sich mit weniger Angst und Stress – dafür aber mit mehr Selbstbewusstsein, Ausdauer und Disziplin – auf Erfolg zu programmieren. Jeder Mensch hat etwa 75% Stärken und 25% Schwächen. Somit sei es gewinnbringender, sich auf seine Stärken und Talente zu konzentrieren, anstatt alle Gedanken um die eigenen Schwächen kreisen zu lassen. Des Weiteren soll neben ein Optimalziel stets ein realistisches Maximalziel gestellt werden, das auch leichter erreicht werden kann. Nicht zuletzt  ist es wichtig, Erfolge zu feiern, bevor man sich neue Ziele sucht.

 

Herzogs Abendvortrag „Typisch – Die individuelle Persönlichkeit und ihre Motivation“ richtete sich an Eltern, Lehrkräfte und extern Interessierte. „Grundsätzlich sind „alle Menschen motiviert, entscheidend ist nur, die richtigen Knöpfe zu finden“, betonte der Mentaltrainer. Es sei sehr interessant, herauszufinden, wie man selbst tickt und wie das Gegenüber. Angewandt auf das tägliche Leben bedeutet dies: „Behandle den anderen nicht so, wie du selbst behandelt werden möchtest, sondern so, wie er behandelt werden möchte“, so Herzog. Diese Erkenntnisse ließen sich dann auf alle Lebensbereiche anwenden. Ein Türöffner stelle hierbei die Bereitschaft, sich zu verändern dar, wobei es enorm motivierend wirke, die persönliche Einstellung von „du musst“ in ein „ich darf oder ich will“ überzuleiten. Entscheidend sei nämlich, dass unser Gehirn nicht unterscheiden könne zwischen einer gemachten Erfahrung und einer stark vorgestellten Erfahrung.  Hinzu komme, dass man Verantwortung für sich selbst, sein Handeln und Unterlassen übernehmen müsse. Gerade hier liege einiges im Argen, so Herzog. „Eltern müssen aufhören, ihre Kinder zu pampern. Kinder und Jugendliche dürfen und müssen Fehler machen und Niederlagen einstecken lernen. Nur so können sie reifen und wachsen und zu den Menschen werden, die zu sein, sie das Potenzial haben“, appellierte der Erfolgsautor.

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