Realschule im Stiftland
Realschule im Stiftland

Sprachgipfel als Spiegel des Miteinanders

 

Bayerisch Eisenstein/Waldsassen. „Der bayerisch-tschechische Sprachgipfel hat uns allen eindrücklich gezeigt, wie vielfältig die Kooperationen zwischen bayerischen und tschechischen Schulen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und Unternehmen inzwischen sind. Der intensive Austausch zwischen den Teilnehmern aus der Grenzregion kann wie ein Katalysator wirken und neue Ideen der Zusammenarbeit hervorbringen“, zog Staatssekretär Bernd Sibler vergangenen Donnerstag in Bayerisch Eisenstein im Anschluss an die Netzwerktagung Bilanz. Gemeinsam mit Dr. Olaf Heinrich, Präsident der Europaregion Donau-Moldau, hatte er Bildungs- und Wirtschaftsvertreter zu einem bayerisch-tschechischen Sprachgipfel eingeladen, um die nachbarschaftlichen Kontakte weiter zu stärken.

An rund 25 Ständen informierten Schulen, Hochschulen, Bildungsinstitutionen und Wirtschaftsverbänden über verschiedene Programme, Projekte und Kooperationen zwischen tschechischen und bayerischen Partnern. Die Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, beleuchtete in ihrem Impulsvortrag notwendige Kompetenzen und Strategien der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Bayern und Osteuropa. Über Perspektiven für das nachbarschaftliche Miteinander sprachen im Rahmen des Programms u.a. die tschechische Generalkonsulin Kristina Larischová, der deutsche Botschafter in Prag Dr. Christoph Israng, der Vizepräsident der IHK Niederbayern Franz-Xaver Birnbeck sowie Dr. Petr Bannert aus dem tschechischen Bildungsministerium.

Anhand der Informationsangebote wurde deutlich, dass es eine Vielzahl an Ideen und Initiativen gibt, die Sprache und Kultur der tschechischen Nachbarn den jungen Menschen in Bayern näher zu bringen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zu intensivieren.

Die Realschule im Stiftland stellte bei dieser Gelegenheit ihre grenzüberschreitenden Projekte der letzten Jahre vor – darunter das mehrteilige Sprachprojekt „Kinder als Übersetzer“, die „Spracholympiade 2017“ in Tannenlohe sowie das LandArt-Projekt „Zauberwald“ am Skalka-Stausee bei Eger (wir berichteten). Darüber hinaus ist Tschechisch an der Knabenrealschule bereits in der 5. und 6.Jahrgangsstufe fest in den Fächerkanon integriert. Ab der 7.Jahrgangsstufe bietet die Realschule im Stiftland mit ihren Talentklassen Tschechisch eine bayernweite Besonderheit an. Die Schüler der Talentklassen absolvieren zusätzlich in Tschechisch die Mittlere Reife Prüfung und erfüllen mit der anerkannten zweiten Fremdsprache die Voraussetzungen zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife.

„;Kolik řečí znáš, tolikrát jsi člověkem – So viele Sprachen du sprichst, so oft bist du Mensch.‘ Dieses tschechische Sprichwort macht anschaulich, wie wichtig interkulturelle Bildung ist. Dazu gehört unbedingt auch der Erwerb fremdsprachlicher Kenntnisse, weil diese uns einen vertieften Zugang zur jeweils anderen Kultur eröffnen. Lassen Sie uns also alle gemeinsam weiter an der Verständigung arbeiten!“, betonte Staatssekretär Sibler abschließend.

 

 

Stehend von links Realschulkonrektor Stephan Drexler, Realschuldirektorin Kerstin Janke, Staatssekretär Bernd Sibler

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Realschule im Stiftland

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