Realschule im Stiftland vom Kultusministerium ausgezeichnet

Um hervorragende Leistungen der Schulen im Zusammenhang mit der Bewältigung der Folgen der Corona-Beeinträchtigungen zu würdigen, hat der Bayerische Landtag beschlossen, 500 Schulen mit je 1.000 Euro zu prämieren. Die Realschule im Stiftland gehört zu den Preisträgern und wurde am vergangenen Montag für das Projekt „Kunst aus Eis und Schnee“ (wir berichteten) vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgezeichnet.

In der zweiten Ausschreibungsrunde wurden Projekte und Good-Practice-Beispiele prämiert, in denen sich die Schulen auf besonders innovative oder kreative Art mit der Bewältigung der schulischen Corona-Folgen auseinandergesetzt haben.

Trotz Lockdown und Homeschooling waren die Unterstufenschüler im Unterricht der Kunstlehrerin Birgit Plößner dazu aufgerufen, hinaus in die Natur zu gehen und Skulpturen aus Eis und Schnee herzustellen. Ziel dieses Projektes war, neben den bildnerischen Aspekten im Umgang mit dem plastisch-vergänglichen Material Eis und Schnee, die sportlich kreative Tätigkeit an der frischen Luft, um durch diese positiven Erfahrungen sowohl die Psychohygiene als auch die Resilienz der Schüler zu stärken. Die überaus positive Resonanz seitens der Schüler und Eltern sowie die öffentlichkeitswirksame Präsentation über Lokalpresse und Schulhomepage sprachen für den Erfolg des Projektes, das im Nachgang auch Nachahmer fand.

Das nachfolgende Meinungs-Potpourri damaliger Schüler- und Elternaussagen steht stellvertretend für die Resonanz des Projektes:

Gerade in der Zeit des Distanzunterrichts ohne Sozialkontakte war dieses Schneekunstprojekt ein kleiner Lichtblick für uns Schüler aber auch für unsere Eltern. Nicht nur am Monitor zu sitzen, sondern draußen etwas mit den eigenen Händen zu modellieren, war eine sehr willkommene Abwechslung für uns Schüler. An den Schneemassen konnten wir uns mal so richtig körperlich abarbeiten. Das machte den Kopf frei und fühlte sich rundum positiv an. In mehreren Videokonferenzen wurden unsere geschaffenen Kunstwerke virtuell ausgestellt. Dies stärkte das Gemeinschaftsgefühl sowie den sozialen Zusammenhalt innerhalb unserer Klasse.